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Konrad-Wolf-Preis

für Béla Tarr



Der ungarische Regisseur Béla Tarr ist Träger des Konrad-Wolf-Preises 2011. Die Berliner Akademie der Künste würdigt den 56-Jährigen damit für ein Werk „großer Geschlossenheit und Konsequenz“. Tarr habe durch seine Bildgestaltung und Erzähltechnik einen filmischen Stil großer Dichte entwickelt, der in der heutigen Weltkinematografie einzigartig sei. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Tarrs Film „Das Turiner Pferd“ wurde im diesjährigen Wettbewerb der Berlinale uraufgeführt und stand auch bei der Preisverleihung am Freitagabend auf dem Programm. Benannt ist die Auszeichnung nach dem Filmregisseur und langjährigen Präsidenten der Akademie der Künste der DDR. Zu den früheren Preisträgern gehören Lars von Trier, Andres Veiel und Edgar Reitz. dpa

Auch Hanser zieht es

nach Berlin

Der Münchner Carl Hanser Verlag wird nach einem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg im Winter eine Dependance in Berlin eröffnen. Dies hat Geschäftsführer Michael Krüger im Gespräch mit dem Sender angekündigt. Man wolle besonders die in der Hauptstadt versammelten intellektuellen und schriftstellerischen Kapazitäten nutzen, sagte Krüger. „Da wollen wir uns dran beteiligen und das nicht den Berlinern überlassen.“ Zwar seien die Verträge noch nicht unterschrieben, aber als Leiterin des Berliner Hanser-Büros sei Elisabeth Ruge vorgesehen. Ruge hat sich im März 2011 aus der Leitung des von ihr mitbegründeten Berlin Verlags zurückgezogen. Anfang vergangenen Jahres hatte bereits der in Frankfurt ansässige Suhrkamp Verlag seinen Sitz nach Berlin verlegt. Hanser verlegt u.a. den italienischen Bestsellerautor Umberto Eco. Auch das Werk des schwedischen Literaturpreisträgers 2011, Tomas Tranströmer, liegt auf Deutsch bei Hanser vor. dpa

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