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Christoph Möllers eröffnet Vortragsreihe in der Schaubühne



Ideologien sind aus der Politik weitgehend verschwunden, trotzdem wird – wie die Occupy-Bewegung zeigt – weiter leidenschaftlich gestritten. Nach politischem Engagement heute fragt die Diskussionsreihe „Streit ums Politische. Regimes der Leidenschaft“, die an diesem Donnerstag (20.30 Uhr) mit einem Vortrag des Rechtsphilosophen Christoph Möllers von der HU in der Berliner Schaubühne eröffnet wird. Weitere Gäste der von Heinz Bude vom Hamburger Institut für Sozialforschung kuratierten Reihe sind der Soziologe Oliver Marchart aus Luzern, der Philosoph Raymond Geuss aus Cambridge, die Kunstkritikerin Isabelle Graw (www.schaubuehne.de). Tsp

Die Grenzen von Multikulti:

Lloyd Newson im Haus der Festspiele
Ebenfalls ab heute bis Samstag gastieren im Haus der Berliner Festspiele der britische Choreograf Lloyd Newson und sein DV 8 Physical Theatre mit „Can We Talk About This?“, einem Stück über Zensur, Meinungsfreiheit und Diskriminierung, über den Einfluss der Fatwa gegen Salman Rushdie, des Mords an Theo van Gogh oder des Karikaturenstreits auf den Multikulturalismus. Die dokumentarisch arbeitende Gruppe ist zum dritten Mal zu Gast bei „Spielzeit Europa“. Karten und Infos: www.berlinerfestspiele.de Tsp

Berliner Kabarett „Kneifzange“

kündigt sein Ende an

Das Berliner Kabarett „Kneifzange“ stellt Ende Oktober seinen Spielbetrieb ein. Der Geschäftsführer Wolfgang Rumpf will sich künftig auf das ebenfalls von ihm geführte Kriminaltheater konzentrieren. Die 1955 gegründete „Kneifzange“ war nach der Berliner „Distel“, der Leipziger „Pfeffermühle“ und der Dresdner „Herkulessäule“ das vierte Profi-Kabarett der DDR. 1990 wurde es von Rumpf übernommen. Seit 1999 residierte es im Russischen Haus in der Friedrichstraße. dpa

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