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Netrebko und Schrott sagen ZDF-Silvesterkonzert ab



Die Opernstars Anna Netrebko und Erwin Schrott haben kurzfristig ihre Beteiligung am traditionellen ZDF-Silvesterkonzert in der Dresdner Semperoper abgesagt. Dies teilte die Sächsische Staatskapelle in Dresden mit. Die Künstleragentur des Sänger-Paares begründete die Entscheidung damit, dass die Vorbereitungszeit für eine Präsentation auf dem für Netrebko und Schrott üblichen Niveau nicht ausreiche. Sie hofften, dass das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden könne. Als Sopranistinnen für die Aufführung von Operetten-Highlights von Franz Lehár am 30. und 31. Dezember springen Angela Denoke und Ana Maria Labin ein. Sie stehen an der Seite des polnischen Tenors Piotr Beczala. dpa

Kohl-Söhne klagen gegen

den Biografen ihrer Mutter

Die Söhne von Altbundeskanzler Helmut Kohl, Peter Kohl und Walter Kohl, wollen gegen den Biografen ihrer Mutter Hannelore klagen. Der Vorwurf: Bei dem Bestseller „Die Frau an seiner Seite“ von Heribert Schwan soll es sich in weiten Teilen um ein Plagiat handeln. Schwan habe aus Peter Kohls Buch „Hannelore Kohl: Ihr Leben“ abgeschrieben, das 2002 erschienen war. „Die Klage ist in Vorbereitung“, teilte Kohls Verlag Droemer Knaur mit. „Es gibt bei Schwan viele, viele Umformulierungen unseres Ursprungstextes nach einem immer gleichen Muster. Bis hin zu wörtlich übernommenen Passagen“, sagte Peter Kohl, der sein Buch gemeinsam mit Dona Kujacinski geschrieben hat, im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. „Er hat auch wichtige Teile der Struktur übernommen. Außerdem gibt es in Schwans Buch eine Reihe von Informationen, die er nur aus unserem Buch erfahren haben kann.“ Der Heyne-Verlag, der Schwans vielbeachtetes Buch „Die Frau an seiner Seite“ im Juni dieses Jahres auf den Markt gebracht hat, wies die Plagiatsvorwürfe am Freitag umgehend zurück. dapd

Berliner Senat schreibt Tanz-Stipendien aus

Die Senatskulturverwaltung vergibt wieder acht Stipendien an Tänzer und Choreografen. Mit insgesamt 20 000 Euro werden Projekte aus dem Bereich des zeitgenössischen Tanzes gefördert. Bewerben können sich in Berlin lebende Tänzer und Choreografen, die ihren Arbeitsmittelpunkt in der Hauptstadt haben. Zudem sollten sie über eine abgeschlossene Tanzausbildung verfügen oder zwei Jahre Berufserfahrung nachweisen können. Choreografen müssen zudem mindestens eine eigene Produktion auf die Bühne gebracht haben. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2012. dapd

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