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Bolschoi-Sanierung kostet

fast eine Milliarde Euro



Die sechsjährige Sanierung des Bolschoi Theaters in Moskau hat nach offiziellen Angaben 910 Millionen Euro und damit mehr als geplant gekostet. Allein die Renovierung des Ende Oktober 2011 wiedereröffneten Haupthauses schlug mit 531 Millionen Euro zu Buche, so der Rechnungshof in Moskau am Dienstag. Ursprünglich hatte man mit 185 Millionen Euro gerechnet. dpa

Erstmals Gulag-Ausstellung außerhalb Russlands

Im ostbrandenburgischen Schloss Neuhardenberg ist ab 1. Mai eine Ausstellung über das stalinistische Straflagersystem Gulag zu sehen. Damit wird die zusammen mit der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial und der Gedenkstätte Buchenwald entstandene Ausstellung erstmals außerhalb Russlands gezeigt. Eigentlich sollte „Gulag. Spuren und Zeugnisse 1929 bis 1956“ schon im August präsentiert werden; damals fehlten Ausfuhrgenehmigungen für einige Exponate. Zu sehen sind rund 100 Gegenstände aus dem Lageralltag. epd

Petras verlässt Gorki Theater

mit Besucherrekord

Das Maxim Gorki Theater in Berlin verzeichnet für 2011 mit 92 056 Zuschauern die höchste Besucherzahl seit zwölf Jahren. Zudem seien die Einnahmen so hoch gewesen wie noch nie, so das Theater. Spitzenreiter war Jan Bosses Inszenierung von „Der zerbrochne Krug“, gefolgt von „Nora“ (Regie: Jorinde Dröse) und „Der Besuch der alten Dame“ (Regie: Armin Petras). Petras verlässt das Theater 2013 und übernimmt die Leitung des Staatstheaters Stuttgart. Als Grund für den Wechsel hatte er mangelnde finanzielle Unterstützung angegeben. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. dpa

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