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Autoren kritisieren „Spiegel“-Artikel zu Krachts neuem Roman



In einem Offenen Brief an die „Spiegel“-Chefredaktion haben 17 Schriftsteller einen Artikel des Magazins zu Christian Krachts Roman „Imperium“ kritisiert (s. Tsp. vom 14. u. 15. 2.). Der Verfasser Georg Diez habe „die Grenzen zwischen Kritik und Denunziation überschritten“, hieß es in dem am Freitag veröffentlichten Schreiben, das den Verlag Kiepenheuer & Witsch sowie die Berliner Literaturagentur Landwehr im Briefkopf führt. Äußerungen literarischer Figuren würden dem Autor zugeschrieben und als Beweis einer gefährlichen politischen Haltung gewertet. Zu den Unterzeichnern gehören Daniel Kehlmann, Elfriede Jelinek, Monika Maron, Kathrin Schmidt und Katja Lange-Müller. Der „Spiegel“-Journalist, der selbst schon bei KiWi publiziert hat, hatte Kracht Nähe zu rechtem Gedankengut vorgeworfen. Tsp

Erstes bundesweites Festival

der Privattheater in Hamburg


Vom 1. bis 10. Juni finden in Hamburg die „Privattheatertage“ als neues Festival statt. Bis 19. März wählt eine Jury die zwölf besten Produktionen aus. Der Bund finanziert das Festivval mit 500 000 Euro. dpa

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