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Vor den Oscars: Französische

Filmpreise für „The Artist“

Der Oscar-Favorit „The Artist“ von Michel Hazanavicius hat auch in Frankreich bei den Césars abgeräumt: Der tragikomische Schwarzweiß-Stummfilm wurde am Freitagabend in Paris mit sechs der Trophäen ausgezeichnet, unter anderem für den besten Film, die beste Regie und die beste Schauspielerin, Bérénice Bejo. Hauptdarsteller Jean Dujardin hingegen ging leer aus, den Schauspieler-Preis gewann Omar Sy für seine Rolle im Kassenschlager „Ziemlich beste Freunde“. Der Komiker ist der erste Schwarze, der einen César gewinnt. Eigentlicher César-Favorit war mit 13 Nominierungen das Sozialdrama „Polisse“ von Maïwenn Le Besco, das jedoch nur den Preis für den besten Schnitt erhielt. Die Trophäe für den besten ausländischen Film ging an das oscarnominierte iranische Beziehungsdrama „Nader und Simin“ von Asghar Farhadi, der 2011 in Berlin den Goldenen Bären erhalten hatte. Die Ehrentrophäe ging an die britische Schauspielerin Kate Winslet, die auch den Preis für die beste Literaturverfilmung entgegennahm, Roman Polanskis „Der Gott des Gemetzels“. Winslet spielte eine der vier Hauptrollen. „The Artist“, der die melodramatische Geschichte des Stummfilmstars George Valentin am Ende der Stummfilmzeit erzählt und mit drei Golden Globes und sieben der britischen BAFTA-Awards geehrt wurde, geht bei der heutigen Oscar-Verleihung in zehn Kategorien ins Rennen. dpa

Berliner Volksbühne: Frank Castorfs

„Marquise von O...“ am 3. März

Programmänderungen bei der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz: Neuer Premierentermin für die „Marquise von O ...“ nach Heinrich von Kleist in der Inszenierung von Frank Castorf ist Sonnabend, der 3. März. Die Vorstellung von „ +–0 Ein subpolares Basislager“ am 2. März fällt aus. Das für den 1. März geplante Konzert von Ljodahatt wird auf den 29. Februar um 21.45 Uhr vorverlegt. Bereits gekaufte Karten können an der Kasse umgetauscht oder zurückgegeben werden, täglich von 12 bis18 Uhr. Tsp

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