NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

105 Millionen Euro für

Sanierung von Pompeji

Für die Sanierung der antiken Stadt Pompeji werden 105 Millionen Euro bereitgestellt, 42 Millionen aus EU-Mitteln, 63 Millionen aus Italiens Staatskasse. Die Sanierung geschehe „im Interesse des geschichtlichen Erbes Europas“ und könne die Stätte in der Region Kampanien „langfristig als Touristenattraktion“ erhalten, hieß es seitens der Europäischen Kommission in Brüssel. Die Reste der römischen Ortschaft hatten schwer gelitten, als 2010 Teile des Ensembles nach extrem schlechtem Wetter zusammenbrachen, darunter die Gladiatorenschule. Ende 2011 sorgte sintflutartiger Regen für weitere Schäden. Pompeji war im Jahr 79 beim Ausbruch des Vesuv zerstört worden. AFP



Urheberrecht: Offener Brief

von 51 Tatort-Autoren

In einem Offenen Brief an Bundestagsabgeordnete und -ausschüsse fordern 51 „Tatort“-Drehbuchautorinnen und -autoren eine Verbesserung des Urhebervertragsrechts. Das Schreiben, das unter anderem von Feo Aladag, Fred Breinersdorfer, Felix Huby, Daniela Mohr, Peter Probst, Dorothee Schön und Peter Zingler unterzeichnet ist, beginnt mit „Liebe Grüne, liebe Piraten, liebe Linke, liebe Netzgemeinde!“ Diese sollten sich „von ein paar Lebenslügen“ verabschieden, was Abmahnungen, Netzsperren und Vorratsdatenspeicherung betrifft. Man solle die Copyright-Schutzfristen nicht antasten und die Verhandlungsposition der Urheber gegenüber den Verwertern stärken. Grund für den Brief ist die Verärgerung darüber, dass Rechtsverstöße zum „Freiheitsakt hochgejazzt“ werden. Bei der Suche nach Schwarzfahrern und Steuerhinterziehern ließe man sich ja auch Einschränkungen der Rechte gefallen. Tsp

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