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Verschollener ägyptischer Papyrus

in Australien entdeckt



99 Jahre lang lagen Fragmente eines wichtigen ägyptischen Papyrus unerkannt im Keller des „Queensland Museum“ in Brisbane. Nun entdeckte John Taylor, Ägypten-Kurator des British Museum in London, darauf die Namenshieroglyphe des Baumeisters Amenhotep. Dieser war einer der höchsten Beamten als Ägypten am Gipfel seiner Blüte stand. Und er war verantwortlich für den Bau des Tempel des Amun-Re in Karnak vor 3400 Jahren. Das Fragment selbst ist ein Stück des „Totenbuchs von Amenhotep“. Eine Frau hatte dem Museum das Papyrus vor 99 Jahren gespendet. Taylor plant nun, die Papyrusteile zu fotografieren und digital mit Fragmenten aus Museen in London, Boston und New York zusammenzufügen. dpa

Archäologen bergen 2,5 Millionen Fundstücke in Köln

Bei einer der größten Ausgrabungen Europas haben Archäologen in Köln 2,5 Millionen Fundstücke freigelegt. Damit sei das Projekt mit ähnlichen Forschungen in Athen oder Neapel zu vergleichen, sagte der kommissarische Direktor des Römisch-Germanischen-Museums, Marcus Trier. „Die Fundstücke bilden einen Querschnitt durch 2 000 Jahre Stadtgeschichte.“ Als herausragende Funde nannte Trier eine Bergkristallwerkstatt aus dem 12. Jahrhundert mit 25 000 Artefakten sowie den Schädel eines Wollnashorns, das um 37 000 v. Chr. lebte. dapd

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