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Marco Kreuzpaintner dreht

Film über Rainer Werner Fassbinder

Der deutsche Regisseur Marco Kreuzpaintner („Krabat“) das Leben von Rainer Werner Fassbinder auf die Leinwand bringen. Fassbinder starb vor 30 Jahren, am 10. Juni 1982, an einer Überdosis Drogen. Er plane keine typische Filmbiografie, sondern ein „Melodrama in Fassbinders Stil“ über den Beginn und das Ende seiner Karriere, sagte Kreuzpaintner in Cannes. Er wolle „diesen wahnsinnig getriebenen Mann zeigen, der talentierter war als alle anderen zu seiner Zeit – einen Mann, der in so einem spießigen Land wie der Bundesrepublik der 70er und 80er Jahren dafür gesorgt hat, dass der deutsche Film zum ersten Mal wieder international beachtet wurde.“ Fassbinder drehte in 13 Jahren über 40 Kino- und Fernsehfilme, darunter „Die Ehe der Maria Braun“, „Lili Marleen“ und „Berlin, Alexanderplatz“. Kreuzpaintner sucht derzeit nach einem Hauptdarsteller und arbeitet mit Gerrit Hermans („Yoko“) am Script. Die Dreharbeiten für die deutsch-französisch-luxemburgische Koproduktionen mit einem Budget von sechs Millionen Euro sollen im April 2013 beginnen. dpa

Berliner „Kunstwoche“ soll

die Messe Art Forum ersetzen

Nach dem Ende der Kunstmesse Art Forum im vergangenen Jahr soll eine sogenannte Berlin Art Week nun im Herbst Ersatz schaffen. An der „Kunstwoche“ vom 11. bis 16. September werden sich privat organisierte Messeformate wie die abc (art berlin contempory) und die Preview beteiligen, ebenso öffentliche Ausstellungshäuser wie die Neue Nationalgalerie, die Berlinische Galerie oder die Kunst-Werke. Kulturstaatsseketär André Schmitz will damit „ein Zeichen für die Metropole als Kunststandort“ setzen, wie es in der Einladung zur Pressekonferenz in der kommenden Woche heißt. Tsp

Tausend Jahre alte Mauerreste

im Bamberger Dom gefunden

Im Bamberger Dom, der 2012 sein 1000. Weihejubiläum begeht, haben Wissenschaftler rund tausend Jahre alte Mauerreste gefunden. Das Landesamt für Denkmalpflege in München sprach von einer Sensation. Die Mauerreste gehören zum Heinrichsdom, dem Vorgängerbau. Heinrich II., hatte den Bau einst in Auftrag gegeben. Der Denkmalforschung waren außerhalb der Westkrypta nur archäologisch erschlossene Überreste dieses ersten Doms bekannt. dapd

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