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Jazzgitarrist Pete Cosey

gestorben



Der Blues- und Jazzgitarrist Pete Cosey ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Nach Angaben seiner Tochter Marianna Cosey starb er bereits am 30. Mai an Komplikationen nach einer Operation in Chicago. Cosey wurde am 9. Oktober 1943 in Chicago geboren, entwickelte seinen aggressiven, oft verzerrten Sound aber in Arizona. Er war in den 60er Jahren Mitglied der Studioband von Chess Records in Chicago, wo er mit Muddy Waters, Howlin’ Wolf, Etta James und Chuck Berry arbeitete. In den 70ern spielte Cosey auf vielen Fusion-Alben von Miles Davis, darunter „Dark Magus“, „Agharta“ und „The Complete on the Corner Sessions“. dapd

Schlingensief-Memoiren

erscheinen am 10. September

Die schon lange angekündigten Memoiren des 2010 verstorbenen Theatermachers Christoph Schlingensief kommen am 10. September auf den Markt. Der Verlag Kiepenheuer & Witsch teilte mit, die autobiografischen Skizzen und Gedanken erschienen unter dem Titel „Ich weiß, ich war’s“. Herausgeberin ist Schlingensiefs Witwe Aino Laberenz. In dem Buch schildert Schlingensief seine Kindheit in Oberhausen, seine Anfänge als Filmemacher, Stationen seines Künstlerlebens in Berlin, Wien und Afrika und seine Erlebnisse auf dem Grünen Hügel in Bayreuth. Im Jahr 2008 wurde bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. dpa

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