NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Tobias Hoffmann wird neuer Direktor des Berliner Bröhan-Museums

Der bisherige Direktor des Museums für Konkrete Kunst in Ingolstadt, Tobias Hoffmann, wird neuer Direktor des Berliner Bröhan-Museums. Er tritt die Nachfolge von Ingeborg Becker an, die seit 1985 am Haus tätig ist und es seit 2003 leitet. Der 42-Jährige wird sein Amt am 1. Februar zunächst mit einem Fünf-Jahres-Vertrag antreten. Er soll für eine Verjüngung des auf Art Déco, Jugendstil und Funktionalismus spezialisierten Museums sorgen. Der Kunsthistoriker will besonders den Bereich der Museumspädagogik ausbauen. abro

Google und der Verlegerverband Frankreichs legen Rechtsstreit bei

Der US-Internetriese Google und der französische Verlegerverband SNE haben ihren seit sechs Jahren dauernden Rechtsstreit um die Digitalisierung vergriffener Bücher beendet. Damit werde das 2006 gegen Google eingeleitete Verfahren wegen Produktpiraterie nicht weiterverfolgt, teilte SNE-Präsident Antoine Gallimard mit. Google muss nun mit jedem einzelnen Verlag verhandeln. Der Verlag und die betroffenen Autoren können anschließend entscheiden, ob sie mit dem Internetunternehmen einen Vertrag zur Digitalisierung eines Buchs abschließen wollen oder nicht. Ähnliche Vereinbarungen hatte Google bereits mit einzelnen französischen Verlagen abgeschlossen. Nun gilt die Regel für alle französischen Verlagshäuser. AFP

Frank Schirrmacher wird

als „Förderer des Buchs“ geehrt

„FAZ“–Mitherausgeber Frank Schirrmacher wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels als „Förderer des Buches“ ausgezeichnet. Schirrmacher werde für sein Engagement für die Vielfalt von Kultur und Literatur geehrt, teilte der Börsenverein mit. Der Preis wird bei den Buchtagen Berlin am 22. Juni überreicht. Die undotierte Auszeichnung „Dem Förderer des Buches“ wird seit 2009 verliehen. Bisherige Preisträger sind Richard von Weizsäcker, Frankfurts ehemalige Oberbürgermeisterin Petra Roth und Bundestagspräsident Norbert Lammert.dapd

Kunstexperte Werner Spies

legt Ämter nieder

Der Kunstexperte Werner Spies (75) hat seine Ämter am Max-Ernst-Museum in Brühl niedergelegt. Er sei nicht länger Vorsitzender des Stiftungsrates und Kuratoriums der Stiftung Max Ernst, so sein Anwalt Peter Raue: „Ich habe ihm zu diesem Schritt geraten, da er in den letzten Zügen bei seiner Autobiografie liegt, im nächsten Jahr zwei große Ausstellungen kuratiert und ungezählte Leseverpflichtungen hat.“ Spies war zuletzt durch den Fälscherskandal um Wolfgang Beltracchi in die Schlagzeilen geraten. Er fiel in sieben Fällen auf den Fälscher herein. dpa

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