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21.06.2012 00:00 Uhr

China: Ai Weiwei

darf nicht zu seinem Prozess



Sicherheitskräfte haben den chinesischen Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei am Mittwoch am Besuch eines von seiner Firma angestrengten Prozesses in Peking gehindert. „Obwohl ich ein Repräsentant der Anklage bin, ist es mir nicht erlaubt, dorthin zu gehen“, twitterte Ai Weiwei. Seine Firma wirft der Pekinger Steuerbehörde vor, ihn zu Unrecht zu einer Steuerstrafe in Höhe von 1,9 Millionen Euro verurteilt zu haben. Ai Weiwei wurde von seiner Frau Lu Qing und dem Anwalt Pu Zhiqiang vertreten. Weiweis zweiter Anwalt, Liu Xiaoyuan, hatte zuvor Besuch von Sicherheitskräften erhalten, anschließend war er laut Ai Weiwei telefonisch nicht mehr zu erreichen.

„Das ist ein rätselhaftes Land“, schreibt der Künstler: „Es ist möglich, ins All zu fliegen, aber es ist unmöglich, einen Platz zu bekommen, um seine Unschuld zu beweisen.“ Im April 2011 war er ohne Anklage drei Monate lang verschleppt worden. dpa

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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