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Mendelssohn-Denkmal

in Berlin wird 2013 fertig

Das erste Berliner Denkmal für den Philosophen Moses Mendelssohn (1729 bis 1786) soll im kommenden Jahr übergeben werden. Die Gesamtkosten für die Installation des israelischen Künstlers Micha Ullman liegen laut Senatsbaudirektorin Regula Lüscher bei etwa 300 000 Euro. Ullman hatte seinen Entwurf am Freitagabend im Roten Rathaus präsentiert. Das Kunstwerk wird vor der Marienkirche an der Spandauer Straße in den Boden eingelassen. Es besteht nach Angaben des Architekten aus polierten Vulkansteinen, die die Fensterfront des ehemaligen Wohnhauses von Mendelssohn an der Straße nachbilden und bei Regen die Umgebung spiegeln. Von Ullman stammt bereits das unterirdische Mahnmal zum Gedenken an die Bücherverbrennung am Bebelplatz. dapd

Byzantinisch: Ikonenmuseum Recklinghausen neu eröffnet

Im Ikonen-Museum Recklinghausen sind nach anderthalbjähriger Renovierung wieder Ikonen, Goldstickereien sowie Holz- und Metallarbeiten aus orthodoxen Ländern zu sehen. Auf drei Etagen in neu gestalteten Räumen wird zur Eröffnung die Sonderausstellung „Gold und Blei. Byzantinische Kostbarkeiten aus dem Münsterland gezeigt“. Das 1965 gegründete Ikonen-Museum Recklinghausen gilt als das weltweit bedeutendste Museum für ostkirchliche Kunst außerhalb der orthodoxen Länder. Die Sammlung enthält Exponate aus Russland und Griechenland, aber auch rumänische Ikonen sowie Stücke aus der koptischen Kunst. Davon werden rund 400 in einer Dauerausstellung gezeigt. Zu den bedeutendsten Tafeln zählt die Ikone der „Gottesmutter von Vladimir“ aus dem 15. Jahrhundert. epd

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