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SZ-Ressortchef: Schweden-Krimi nicht auf FAZ-Herausgeber gemünzt



Der Feuilletonchef der „Süddeutschen Zeitung“, Thomas Steinfeld, hat sich als Koautor des umstrittenen Schweden-Krimis „Der Sturm“ zu erkennen gegeben (wir berichteten am Mittwoch). Er wies aber die Vermutung zurück, bei dem Buch handle es sich um eine Abrechnung mit FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher. Der S. Fischer Verlag hatte als Autor des kommende Woche erscheinenden Krimis den Namen Per Johansson genannt. „Die Welt“ fand jedoch Hinweise, die auf Steinfeld als Autor hindeuteten. Zugleich warf sie dem Ressortleiter vor, einen literarischen Rachefeldzug gegen Schirrmacher zu betreiben. Steinfeld erklärte nun, der tote Chefredakteur sei eine „abstrakte, idealtypische Gestalt“. dpa

Lange Nacht, Diskussionen und viel Musik: Jüdische Kulturtage in Berlin

Im Mittelpunkt der diesjährigen Jüdischen Kulturtage, die am heutigen Donnerstag starten, steht die Musik (Infos: www.juedische-kulturtage.org). Bis zum 26. August wird es Klassik-, Jazz-, Folk-, Funk-, Klezmer-, Rock- und Hiphop-Konzerte geben. Außerdem werden täglich Gottesdienste, Lesungen und Gesprächsrunden stattfinden. Zur Eröffnung spielt der Jazzmusiker Avishai Cohen in der Synagoge in der Rykestraße. Ein Höhepunkt ist die Lange Nacht der Synagogen: Die Gebetshäuser öffnen kommenden Sonnabend ihre Türen. Das Centrum Judaicum zeigt die Ausstellung „Der Gelbe Schein“ über Frauen, die nach Amerika emigrierten und in der Prostitution landeten. In Vorträgen geht es um junge Israelis und Iraner. Am 23.8. lädt die Red Band, die in Israel Kultstatus besitzt, ins Lido. Tsp

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