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Thomas Steinfeld: Mordopfer in

„Der Sturm“ ist auch Selbstporträt



Das Mordopfer in „Der Sturm“ trägt nach Angaben von Autor Thomas Steinfeld auch Züge seiner eigenen Person. „Da stecke ich drin, in hohem Maße“, sagte der Kulturchef der „Süddeutschen Zeitung“ dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Die Figur des ermordeten Chefredakteurs sei zudem ein „Amalgam“ aus Charakterzügen bekannter Journalisten – und eben nicht nur Frank Schirrmacher nachgebildet. Steinfeld kritisierte, dass Romanfiguren immer häufiger als Porträts realer Vorbilder verstanden würden. Solche „Personifikationen“ lehne er ab. dapd

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