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Schimon Peres weiht

jüdisches Museum in Moskau ein

Eines der größten jüdischen Museen der Welt ist in Moskau vom israelischen Präsidenten Schimon Peres und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow eröffnet worden. „Das ist für mich ein sehr aufwühlender Moment, denn meine Eltern wurden in Russland geboren“, sagte Peres am Donnerstag in dem Gebäude des legendären Moskauer Architekten Konstantin Melnikow (1890–1974). Am Freitag wird das mit zahlreichen interaktiven Monitoren ausgestattete Jüdische Museum und Zentrum für Toleranz der Öffentlichkeit vorgestellt. Das insgesamt 8500 Quadratmeter große frühere Busdepot ist mithilfe von Spenden eingerichtet worden. dpa

Claus Peymann: Wir sind günstiger als die Konkurrenz

Der Intendant des Berliner Ensembles, Claus Peymann, hat auf eine Veröffentlichung der Berliner Kulturverwaltung reagiert, die den Zuschussbedarf der Kulturinstitutionen pro Platz und Zuschauer auflistet. Zwar sei der Bedarf in seinem Haus zwischen 2009 und 2011 von rund 58 Euro auf rund 62 Euro gestiegen, im Vergleich mit den direkten Konkurrenten aber produziere er konkurrenzlos günstig. Mit 126,51 Euro pro Platz und Zuschauer habe beispielsweise das Deutsche Theater 2011 doppelt so hohe Zuwendungen erhalten. Für die Volksbühne werden 118,36 Euro angegeben, für das Maxim Gorki Theater 106,42 Euro und für die Schaubühne 123,25 Euro. Tsp

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