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Philip Roth hat keine Lust mehr

aufs Schreiben

Einer der bedeutendsten US-Schriftsteller, Philip Roth (79), hat das Ende seiner langen Romankarriere verkündet. In einem Interview mit dem französischen Magazin „Les Inrockuptibles“ sagte Roth: „Ich habe nicht die Absicht, in den zehn nächsten Jahren zu schreiben. Um offen zu sein: Ich habe damit abgeschlossen. Nemesis wird mein letztes Buch gewesen sein.“ Der amerikanische Herausgeber, Houghton Mifflin, bestätigte am Freitag dem US-Internetmagazin „Salon.com“ die überraschende Aussage des Autors. „Er sagte, dies sei wahr“, teilte Verlagssprecherin Lori Glazer mit. Roth gehört seit Jahren zu den Favoriten für den Literatur-Nobelpreis. 1933 als Sohn ostjüdischer Eltern in der Nähe von New York geboren, erzählt er vor allem Geschichten über das Leben jüdischer Kleinbürger in den USA - bissig, schamlos und meisterhaft. Mit Romanen wie „Portnoys Beschwerden“ (1969), „Mein Leben als Mann“ (1974), „Zuckermans Befreiung“ (1981) und „Amerikanisches Idyll“ (1997) errang der frühere Englischdozent Weltruhm. dpa

Steven Spielberg nicht

für „Krieg der Sterne“ zu haben

Steven Spielberg hat keine „Star Wars“-Ambitionen. Auf die Frage, ob er die geplanten „Krieg der Sterne“-Fortsetzungen drehen wolle, erklärte er in der US-Sendung „Access Hollywood“: „Das ist nicht mein Genre.“ Das sei vielmehr das Spezialgebiet seines besten Freundes George Lucas. Spielberg bringt in diesem Montag das Historienepos „Lincoln“ über Abraham Lincoln, in die US-Kinos. Ende Oktober war bekannt geworden, dass „Star Wars“-Schöpfer Lucas sein Lucasfilm-Imperium an den Unterhaltungsmulti Disney verkauft. Unter dem neuen Dach soll die Saga um Luke Skywalker, Darth Vader und Prinzessin Leia nach jahrelangem Pausieren fortgesetzt werden. In der Branche kursieren die Namen möglicher Regisseure, darunter Spielberg, Matthew Vaughn, Darren Aronofsky, Alfonso Cuaron und Neil Blomcamp.dpa

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