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Suhrkamp-Autoren drohen

mit Weggang



Nach der Abberufung der Geschäftsführung des Suhrkamp-Verlags drohen mehrere Schriftsteller mit ihrem Abschied. Uwe Tellkamp („Der Turm“) bezeichnete die Entwicklung im „Focus“ als „bestürzend“. Sollte Mitgesellschafter Hans Barlach die Macht im Unternehmen übernehmen, wolle er sich verabschieden. „In einem Verlag, dessen Betreiber sagt, dass man keine neuen Bücher zu machen braucht, sondern nur die Backlist ausquetschen solle, möchte ich nicht sein.“ Auch Sibylle Lewitscharoff stellte sich öffentlich hinter die bisherige Geschäftsführerin Ulla Unseld-Berkéwicz. Diese sei ihr von Anfang an als intelligente, generöse Verlegerin begegnet, schreibt Lewitscharoff in der „Süddeutschen Zeitung“. Barlachs Pläne nannte sie einen „Albtraum“. „Sollte es zum Schlimmsten kommen, reiße ich sofort aus.“ Stephan Thome („Fliehkräfte“) wiederum schrieb im „Spiegel“: „Herr Barlach hat eine Fehlinvestition getätigt, als er sich in einen Verlag eingekauft hat, der seine Gewinnerwartungen nicht erfüllen kann, ohne den eigenen Ruf zu ruinieren.“ Statt seine Anteile an die Mehrheitseigner zu verkaufen, „will er lieber einen Verlag schaffen, den außer ihm niemand braucht“. Barlach selbst wird im „Spiegel“ mit den Worten zitiert: „Ich will weder den Suhrkamp-Verlag zerstören noch seine intellektuelle Führung übernehmen. Unser Anliegen ist eine nachhaltige Entwicklung des Verlages mit einer auskömmlichen Rendite.“ dpa

Peter Lohmeyer neuer „Tod“

beim Salzburger „Jedermann“

Der deutsche Schauspieler Peter Lohmeyer wird im kommenden Jahr den „Tod“ in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen spielen. Der 50-jährige Lohmeyer folgt damit Ben Becker. Bekannt wurde Lohmeyer neben zahlreichen Theaterengagements durch die TV-Serie „Die Straßen von Berlin“ und den Kinofilm „Das Wunder von Bern“. dpa

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