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Soulsängerin Fontella Bass gestorben

Die US-amerikanische Sängerin Fontella Bass ist tot. Sie starb Mittwochnacht in einem Krankenhaus ihrer Heimatstadt St. Louis. Schon als Fünfjährige sang sie dort im Gospelchor. Anfang der sechziger Jahre war Fontella Bass Leadsängerin der Oliver Sain Soul Revue und ging 1965 zum legendären Chess-Label nach Chicago. Im selben Jahr hatte sie mit „Rescue Me“ ihren größten Hit. Linda Ronstadt, Cher und Aretha Franklin coverten den Song. Mit Letzterer wurde Bass häufig verglichen. Anfang der Siebziger lebte sie mit ihrem Mann, dem Jazztrompeter Lester Bowie, kurzzeitig in Europa. Nach ihrer Rückkehr erschien das Album „Free“, ein kommerzieller Flop. Anschließend wurde Bass Hausfrau und sang nur noch gelegentlich im Gospelchor oder für das Ensemble von Bowie. Ab den Neunzigern nahm sie sporadisch wieder Platten auf. Zuletzt erschien 2001 „Travellin’“. Fontella Bass wurde 72 Jahre alt. Tsp

Philosoph Ugo Perone für mehr katholische Theologie in Berlin

Der neue Berliner „Guardini-Professor“ Ugo Perone hat sich für eine Stärkung der katholischen Theologie in der Hauptstadt ausgesprochen. Dies müsse an einer Universität erfolgen und mit dem interreligiösen Dialog verbunden werden, sagte er. „So wäre sicherzustellen, dass sich die Dialogpartner nicht in erster Linie als Vertreter ihrer Religionen verstehen, sondern sich im Rahmen der Wissenschaft begegnen“, betonte Perone. Der Turiner Philosoph lehrt seit November Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung in Berlin. KNA

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