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Expertin: Die meisten Handschriften von Timbuktu sind gerettet worden



Trotz Brandstiftung und Zerstörung durch Islamisten ist ein Großteil der historischen Handschriften der legendären Wüstenstadt Timbuktu in Mali vermutlich in Sicherheit. „Etwa 25 000 Manuskripte sind in den vergangenen Monaten bereits nach Bamako geschafft worden“, sagte Susana Molins Lliteras vom „Tombouctou Manuscript Project“. Die malische Hauptstadt Bamako ist unter Kontrolle der Übergangsregierung. Das von den Islamisten beschädigte Ahmed- Baba-Institut in Timbuktu hat der Expertin zufolge nur ein paar Hundert Manuskripte beherbergt. Die meisten Handschriften seien bereits ab Mai 2012 diskret in Sicherheit gebracht worden. epd

Literaturkritiker Denis Scheck irritiert mit schwarzer Schminke

Ein Auftritt des Literaturkritikers Denis Scheck mit schwarz geschminktem Gesicht hat zu Aufregung geführt. Scheck hatte auf diese Weise in seiner ARD-Sendung „Druckfrisch“ dagegen protestiert, dass in Kinderbuchklassikern wie „Pippi Langstrumpf“ und „Die kleine Hexe“ rassistische Formulierungen wie „Neger“ durch unbelastete Wörter ersetzt werden. Bei Twitter äußerten sich viele Menschen empört. „Blackface ist Rassismus. Immer.“, schrieb eine Nutzerin. Scheck sagte hingegen, er habe eindeutig gegen jede rassistische Diskriminierung Position bezogen. Zugleich warnte er vor den „Tollheiten einer auf die Kunst übergriffigen politischen Korrektheit“. dpa

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