NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Anita Ekberg und Jane Campion

beim Talent Campus



Beim Berlinale Talent Campus, der Reihe für ausgewählte Nachwuchstalente aus aller Welt, geht es diesmal um Filmemacher als Unterhaltungskünstler. Prominente Profis wie die neuseeländische Regisseurin Jane Campion oder die Schauspielerinnen Nina Hoss und Anita Ekberg berichten von ihren Berufserfahrungen. Regisseur Paul Verhoeven („Basic Instinct“) spricht darüber, wie wichtig es sei, auf sein Bauchgefühl zu hören. Neu ist eine Campus-Initiative im Berliner Abgeordnetenhaus. Am 13. Februar haben Filmemacher die Chance, dort ihre Projekte vorzustellen. dpa

Filmkritikerverband zeichnet

das Debüt „Oh Boy“ aus

Der Verband der Deutschen Filmkritik hat während der Berlinale seine alljährlichen Top-Preise vergeben. Die Auszeichnung für den besten Spielfilm 2012 ging an „Barbara“ von Christian Petzold, den Preis für das beste Debüt gewann „Oh Boy“ von Jan Ole Gerster. Alina Levshin wurde für ihre Rolle in „Kriegerin“, Lars Eidinger für seine Rolle in „Was bleibt“ prämiert. Weitere Auszeichniungen gingen an Bettina Böhler ( Schnitt von „Barbara“), Bernd Lange ( Drehbuch „Was bleibt“), Jakub Bejnarowicz (Kamera in „Der Fluss war einst ein Mensch“),The Major Minors und Cherilyn MacNeil (Musik in „Oh Boy“). Bester Dokumentarfilm wurde „Das Ding am Deich“ von Antje Hubert, bester Kinderfilm „Tom und Hacke“ von Norbert Lechner. Tsp

Berlinale-Touristen sind

besonders ausgabefreudig

Die Tourismusgesellschaft VisitBerlin rechnet während des Festivals mit mehr als 25 000 Film-Fans, die extra aus Deutschland sowie dem Ausland anreisen. Die Berlinale-Besucher bleiben im Durchschnitt mit vier bis zehn Tagen nicht nur deutlich länger als andere Touristen (zwei bis drei Tage) in der Stadt, sie sind auch ausgabefreudiger: Ihr Tagesbudget beträgt zwischen 240 und 310 Euro, während es sonst im Schnitt nur 204 Euro sind. dpa

„epd Film“-Leser küren „Barbara“ zum besten deutschen Film

Die Leser der Zeitschrift „epd Film“ haben „Barbara“ von Christian Petzold zum besten deutschen Film 2012 gewählt. Der Preis wurde am Dienstag beim Berlinale-Empfang der hessischen Landesregierung überreicht. Nina Hoss wurde als Schauspielerin ausgezeichnet. Bei der jährlichen Leserumfrage siegte in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ der Actionfilm „Drive“ von Nicolas Winding Refn. Als besten Schauspieler wählten die Leser Michael Fassbender („Shame“), bester Dokumentarfilm wurde „Work Hard – Play Hard“ von Carmen Losmann. In der Kategorie „Kinder- und Jugendfilm“ gewann „Hugo Cabret“. epd

Richard Linklater erhält

Überraschungs-Berlinale-Kamera

Mit einer zuvor nicht angekündigten Berlinale-Kamera wurde am Dienstag abend der amerikanische Regisseur Richard Linklater ausgezeichnet. Wie das Festival mitteilt, ehrt man damit einen „langjährigen Freund der Berlinale“. Am Dienstag lief sein Film „Before Midnight“ außer Konkurrenz im Wettbewerb. Linklaters erster Wettbewerbsbeitrag „Before Sunrise“ wurde 1995 mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet. 2004 war er erneut Gast der Berlinale - und schrieb darin seine amerikanischfranzösische Liebesgeschichte mit Ethan Hawke und Julie Delpy in den Hauptrollen fort. Tsp

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