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Gegenwartsstücke

bei den Autorentheatertagen Berlin

Die Autorentheatertage Berlin widmen sich vom 3. bis 15. Juni wieder ausschließlich zeitgenössischen Stücken. Als Gastspiele werden am Deutschen Theater Inszenierungen u. a. aus Stuttgart, Wien, München, Frankfurt am Main und Mannheim gezeigt. So kommt Elfriede Jelineks Stück „Schatten (Eurydike sagt)“ in der Regie von Matthias Hartmann auf die Bühne. Stephan Kimmig hat „Stallerhof/3D“ von Franz Xaver Kroetz und Stephan Kaluza inszeniert. Erstmals in Berlin wird Moritz Rinkes neue Komödie „Wir lieben und wissen nichts“ gezeigt; vom Theater Bern. Zu sehen sind außerdem Inszenierungen von Werken der Dramatiker Lot Vekemans, Felicia Zeller, Gesine Danckwart und Rebekka Kricheldorf. Die Stücke für die „Lange Nacht der Autoren“ am 15. Juni hat die Kritikerin Sigrid Löffler ausgewählt – unter dem Motto: „Das Weite suchen“. Tsp



Der chinesisch-französische Maler Zao Wou-Ki ist tot

Der für seine poetisch-abstrakten Bilder berühmte Maler Zao Wou-Ki ist am Dienstag mit 93 Jahren in der Schweiz gestorben. Der 1920 in Peking geborene, 1948 nach Paris gekommene Maler, vereinte die europäischen Einflüsse mit chinesischer Kunst, wie der Kalligrafie, wie kaum ein anderer. Zaos Werke erzielten in der Vergangenheit auf Auktionen regelmäßig siebenstellige Summen. So wurde sein 1956 entstandenes Bild „Hommage à Tou-Fou“ 2008 für 4,5 Millionen Euro verkauft. Für sein Schaffen erhielt Zao unter anderem den renommierten japanischen Kulturpreis Praemium Imperiale. Zaos Lebensabend war von seiner Alzheimerkrankheit überschattet wie vom familiären Erbstreit um seine Werke.dpa

Metropolitan Museum bekommt

Kunstsammlung von Leonard Lauder

Der Kosmetik-Mogul Leonard Lauder schenkt dem New Yorker Metropolitan Museum seine milliardenschwere Sammlung von kubistischen Kunstwerken. Es handele sich um 78 Werke unter anderem von Pablo Picasso, Georges Braque, Juan Gris und Fernand Léger. „Dieses Geschenk wird das Museum verändern“, sagte Direktor Thomas Campbell. Die von Experten auf einen Wert von rund einer Milliarde Dollar (etwa 770 Millionen Euro) geschätzte Sammlung soll erstmals im Herbst 2014 in einer Ausstellung in dem direkt am New Yorker Central Park gelegenen Museum gezeigt werden. dpa

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