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Münchner Pinakotheken entschädigen Erben von NS-Opfern



Die Bayerische Staatsgemäldesammlung hat sich mit den Erben der von den Nationalsozialisten verfolgten Kunstsammler Curt Glaser und George Behrens geeinigt. Sie werden für zwei Aquarelle von Max Pechstein und ein Gemälde von Narcisso Virgilio Dias de la Pena mit einer ungenannten Summe entschädigt. Die in der NS-Zeit geraubten Kunstwerke bleiben dafür in den Pinakotheken hängen. Glaser und Behrens waren vor den Nazis geflohen; die Gemälde fielen nach der NS-Zeit an die Bayerische Staatsgemäldesammlung. Tsp

Akademie der Künste kritisiert „Tannhäuser“-Absetzung

Der Präsident der Berliner Akademie der Künste, Klaus Staeck, fordert den Düsseldorfer Rheinopern-Intendanten Christoph Meyer in einem offenen Brief auf, die wegen brutaler Nazi-Szenen abgesetzte „Tannhäuser“-Inszenierung wieder auf die Bühne zu bringen. „Kunst – gleich welcher Güte! – ist keine Schönwetterangelegenheit!“, so Staeck. „Ob sie irrt oder im Recht ist, misslungen ist oder brillant, muss diskutiert werden.“ dpa

Neues Kuratorium unterstützt Sanierung der Staatsoper

Der Förderverein der Staatsoper Unter den Linden hat prominente Unterstützung bekommen. Mitglieder des neu gegründeten Kuratoriums sind u.a. Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, BahnVorstandschef Rüdiger Grube und Lufthansa-Vorstand Carsten Spohr. Das Kuratorium hat 13 Mitglieder. Für Kulturstaatssekretär André Schmitz bedeutet die Gründung, dass der Verein die Wiedereröffnung der Oper fest im Blick hat. Tsp

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