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Neue Spekulationen um die Zukunft der Bayreuther Festspiele



Agnes Krumwiede, die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, übt scharfe Kritik an den angeblichen Plänen des Freistaates Bayern, die Beteiligung des Bundes an den Bayreuther Festspielen zu kaufen. Toni Schmid, der Verwaltungsratsvorsitzende der Bayreuther Festspiele GmbH, hatte jüngst im „Nordbayerischen Kurier“ erklärt: „Ohne den Bund könnte man den Betrieb der Festspiele sehr viel leichter manövrieren.“ Agnes Krumwiede geht es vor allem um die Kontrollfunktion des Parlaments. Schließlich habe der Bundestag 2011 den Bundesrechnungshof eingeschaltet, der dann diverse Unregelmäßigkeiten beim Wagner- Festival aufdeckte, im Rechnungswesen wie bei der Kartenvergabe. Ebenso gehe die Berufung von Heinz-Dieter Sense als kaufmännischer Geschäftsführer auf die Initiative des Bundes zurück. Tsp

Goethe-Institut verstärkt

Engagement in Südeuropa

Die Nachfrage nach Deutschkursen beim Goethe-Institut in den europäischen Krisenländern ist ungebrochen. So stieg in Portugal die Zahl der Teilnehmer am Deutschunterricht von 2009 bis 2012 um 61 Prozent. In Spanien betrug der Zuwachs sogar 72 Prozent, in Griechenland nahm die Zahl der Deutschlerner um 23 Prozent zu. Mit dieser Basisarbeit, erklärte Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, wolle man auch das Vertrauen in die EU stärken. Tsp

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