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Regisseurin Mira Nair erhält

Friedenspreis des Deutschen Films

Die indische Regisseurin Mira Nair ist am Donnerstag in München mit dem Friedenspreis des Deutschen Films „Die Brücke“ geehrt worden. Die Filmemacherin erhält die Auszeichnung für „The Reluctant Fundamentalist“, in dem ein Pakistaner nach dem 11. September 2001 in seiner Wahlheimat New York mit wachsendem Misstrauen konfrontiert wird. Der Nachwuchspreis geht an den Münchner Filmemacher Daniel Harrich für „Der blinde Fleck“ über das Attentat auf das Münchner Oktoberfest im Jahr 1980. Mit dem Spezialpreis wird die saudi-arabische Regisseurin Haifaa Al Mansour für „Das Mädchen Wadjda“ ausgezeichnet. Darin erkämpft sich ein selbstbewusstes Kind den Besitz eines Fahrrads gegen vielerlei gesellschaftliche Widerstände. dpa

Auktionsrekord für El Greco

aus der Sammlung Rau

Bei einer Versteigerung in London hat das Gemälde „Der heilige Dominikus im Gebet“ von El Greco aus der Sammlung Gustav Rau ein Rekordergebnis erzielt. Der Erlös von 9,15 Millionen Pfund (rund 10,8 Millionen Euro) kommt dem Kinderhilfswerk Unicef Deutschland zugute, teilt das Auktionshaus Sotheby's mit. Der 2002 gestorbene Stuttgarter Arzt hatte den größten Teil seiner Kollektion Unicef vermacht. Neben Sotheby's wurden auch die Auktionshäuser Lempertz in Köln und Bonhams in London mit der Versteigerung von insgesamt 533 Werken aus der Sammlung betraut. dpa

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