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Autor und Dramaturg

Gottfried Greiffenhagen gestorben

Er war in den sechziger Jahren in Bremen bei Kurt Hübner, in den Siebzigern bei Peter Zadek in Bochum, bei Peter Palitzsch in Stuttgart und an der Freien Volksbühne – lange Zeit immer dort, wo Theater gut und wichtig war. Gottfried Greiffenhagen, geboren 1935 in Bremen, gehörte zu den prägenden Dramaturgen. Für Zadeks große Inszenierung am Berliner Schillertheater bearbeitete er Falladas „Jeder stirbt für sich allein“. Greiffenhagen war ein Spezialist für deutsche Autoren. Für die Kurfürstendamm-Theater dramatisierte er die Uraufführungen der „Comedian Harmonists“ und von Erich Kästners „Fabian“ und Irmgard Keuns „Das kunstseidene Mädchen“. In der Nacht vom 10. auf den 11. Juli ist Gottfried Greiffenhagen jetzt gestorben. Tsp

Bund unterstützt Suche nach NS-Raubkunst mit mehr Geld

Die Suche nach NS-Raubkunst in deutschen Museen, Bibliotheken und Archiven wird gestärkt. Wie Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) in Berlin bekannt gab, werden dazu aus seinem Haushalt weitere 750 000 Euro bereitgestellt. Die Mittel für neue oder laufende Forschungsprojekte zum Kunstraub während des Nationalsozialismus sollen auch dazu beitragen, gerechte Lösungen bei der Rückgabe der Werke zu finden. Gefördert werden unter anderem die Technische Universität Berlin, das Institut für die Geschichte der deutschen Juden Hamburg oder die Klassik Stiftung Weimar. dpa

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