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Blanvalet hat deutsche Rechte

für Krimi von J. K. Rowling gekauft



Das Rätselraten in der Verlagswelt ist zu Ende: Der zu Bertelsmann/Random House gehörende Blanvalet Verlag hat sich im Februar die deutschen Rechte für den unter dem Pseudonym Robert Galbraith veröffentlichten J. K.-RowlingKrimi „The Cuckoo’s Calling“ gesichert. Einen Erscheinungstermin gebe es noch nicht, aber „angesichts der aktuellen Entwicklungen“ solle es nun sehr schnell mit der Übersetzung gehen, so Blanvalet-Verlagsleiterin Nicola Bartels. Die Erstauflage liegt bei 200 000 Exemplaren, und auch die Rechte am zweiten Teil der von Rowling als Serie geplanten Krimis hat Blanvalet gekauft. Tsp

Alexander Pereira wird bereits 2014 Intendant der Mailänder Scala

Der künftige Intendant der Mailänder Scala, Alexander Pereira, tritt sein Amt bereits im Oktober 2014 an, ein Jahr früher als geplant. Mailand wolle für die Weltausstellung 2015 einen „operativen Chef“ an der Spitze des Opernhauses haben, so Scala-Präsident Giuliano Pisapia, der auch Bürgermeister ist. Außerdem habe die Vorverlegung finanzielle Vorteile, weil das Gehalt des Wieners niedriger sei als das des amtierenden Intendanten Stéphane Lissner. Lissner übernimmt die Nationaloper in Paris. Pereira ist noch Intendant der Salzburger Festspiele, die am Samstag eröffnet werden. Sein Vertrag in der Mozartstadt wäre ursprünglich bis 2016 gelaufen, wurde aber zum Ende September 2014 vorzeitig aufgelöst. dpa



Ruhrtriennale: Finale mit

„Sacre du Printemps“ nur konzertant

Das spektakulär geplante Finale der Ruhrtriennale mit einem „Knochenstaub“- Tanz zu Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ ist gescheitert. Die Abschlussproduktion am 5. und 6. Oktober in der Jahrhunderthalle Bochum wird ohne die Regie des italienischen Theatermachers Romeo Castellucci nur konzertant dargeboten. Trotz „intensiver Bemühungen der beteiligten Partner“ könne die neue Produktion nicht wie angekündigt realisiert werden, so die Ruhrtriennale. Castellucci wollte das „Frühlingsopfer“ im 100. Jahr nach der Pariser Uraufführung in einen „molekularen Tanz aus Knochenstaub“ verwandeln. dpa

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