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Potsdam: Baugenehmigung

für Garnisonkirche erteilt

Der geplante Wiederaufbau der in der DDR als Kriegsruine gesprengten Potsdamer Garnisonkirche hat eine entscheidende Hürde genommen. Die Baugenehmigung der Stadt wurde am Montag erteilt, sagte der Vorsitzende des Kuratoriums der Garnisonkirchen-Stiftung, der Berliner Altbischof und frühere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber. Das Kuratorium habe auch einen geänderten Entwurf für die Kapelle im Turm beschlossen; sie soll schlichter und mit stärkeren preußisch-reformatorischen Akzenten gestaltet werden. In das Projekt wurden bislang rund 6,5 Millionen Euro investiert, weitere Mittel müssen eingeworben werden. Im ersten Bauabschnitt soll bis 2017 für rund 40 Millionen Euro der Turm entstehen. Der – mehrfach verschobene – Baubeginn ist im Frühjahr 2014 geplant. epd



Archivarin: Wolfgang Wagners Nachlass reicht bis in NS-Zeit zurück
Der Nachlass Wolfgang Wagners in der Obhut des Bayerischen Hauptstaatsarchivs wirft laut Archivarin Sylvia Krauss ein Licht auf das private Leben des langjährigen Leiters der Bayreuther Festspiele. Es handele sich hauptsächlich um Aktenordner mit Briefwechseln, die Unterlagen gingen bis in die NS-Zeit zurück. Auch Sachen der mit Hitler befreundeten Eltern Winifred und Siegfried sind dabei, ein Briefwechsel mit Sohn Gottfried, das UrManuskript der Autobiografie, Notizbücher. Wie berichtet, handelt es sich lediglich um drei laufende Aktenmeter, die Tochter Katharina Wagner Bayern als Schenkung überließ – vermutlich nicht das vollständige Privatarchiv. Forscher können die Unterlagen erst zehn Jahre nach Wolfgang Wagners Tod einsehen, die Schutzfrist erlischt 2020. dpa/Tsp

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