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Humboldt-Tagebücher: Streit um die Besitzrechte gefährden den Verkauf



Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz verhandelt mit dem Berliner Humboldt-Erben Ulrich von Heinz über den Erwerb der Südamerika-Tagebücher Alexander von Humboldts. Jetzt hat der Münchner Anwalt Peter Prinz zu Hohenlohe Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Verkaufsverhandlungen erhoben. Von Heinz habe bisher nicht nachgewiesen, dass er Alleineigentümer der Aufzeichnungen und damit zum Verkauf berechtigt sei. Sollte die Stiftung die Tagebücher dennoch erwerben, sei es äußerst unsicher, ob der Kauf rechtswirksam sei. Die Tagebücher gelten als Schlüsseldokument zur „zweiten Entdeckung Amerikas“, wie Humboldts Forschungsreise durch Mittel- und Südamerika von 1799 bis 1804 auch genannt wird. dpa

„Berliner Gedenktafel“ für Rio Reiser wird am 20. August enthüllt

17 Jahre nach seinem Tod wird der Sänger Rio Reiser mit einer Gedenktafel am Tempelhofer Ufer in Kreuzberg geehrt. Sie soll am 20. August, seinem Todestag, enthüllt werden. Bekannt wurde Reiser als Sänger und Texter der Band „Ton Steine Scherben“ und mit dem Song „König von Deutschland“. Die „Berliner Gedenktafeln“ erinnern an Persönlichkeiten, deren Leben und Wirken eng mit der Stadt verbunden ist. epd



Kulturrat: Wir brauchen ein Bundeskulturministerium 

Der Deutsche Kulturrat, Dachorganisation von mehr als 200 Kulturverbänden, hat die Einrichtung eines Bundeskulturministeriums gefordert. Die „Querschnittsaufgabe“ Kulturpolitik könne nur angemessen behandelt werden, wenn ein eigenes Ministerium die Verantwortung bündele. Die Arbeit von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) habe deutlich gemacht, welches Potenzial in der Vernetzung steckt. dpa

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