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Berlin: Besucherrekord bei den Jüdischen Kulturtagen



Mit einem Konzert der israelischen Pop- Ikone Shlomo Artzi sind die 27. Jüdischen Kulturtage in Berlin zu Ende gegangen. Insgesamt wurden an elf Tagen 26 400 Menschen bei Konzerten, Lesungen, Theateraufführungen, Vorträgen und Führungen gezählt, teilten die Veranstalter mit. Dies sei ein neuer Besucherrekord. Allein zu der Hommage an den Dichter Paul Celan mit Ben Becker und Giora Feidman kamen rund 1400 Menschen in die Synagoge Rykestraße. Die 28. Jüdischen Kulturtage sind für den Zeitraum vom 4. bis 14. September 2014 geplant. epd

Joachim Lux: Theater sterben an der Finanzkrise der Kommunen

Der Intendant des Hamburger Thalia-Theaters, Joachim Lux, hat die Bundesregierung aufgefordert, die Theater in Deutschland mehr zu unterstützen. „Die Bundesregierung könnte politisch dafür sorgen, dass die ausgehandelten Tariferhöhungen nicht einfach an die Theater durchgereicht werden“, sagte Lux der dpa. Daran würden dir Häuser über kurz oder lang kaputtgehen. Es gebe an den Bühnen in Deutschland weder eine Krise mit dem Publikum noch eine künstlerische Krise. Es gebe aber eine heftige Finanzkrise der Kommunen, unter der auch die Theater leiden. „Sie sterben derzeit wie die Fliegen.“ dpa

Bayreuther Festspiele eröffnet 2014 mit „Tannhäuser“

Die Bayreuther Festspiele beginnen 2014 mit „Tannhäuser“. Da es in diesem Jahr eine Neuinszenierung der Tetralogie „Ring des Nibelungen“ gegeben hat, folgt im Jahr darauf traditionell keine Neuproduktion in Bayreuth. Die „Tannhäuser“-Deutung von Regisseur Sebastian Baumgarten aus dem Jahr 2011 ist umstritten und hat auch in diesem Jahr Buhrufe geerntet. Dirigieren wird Axel Kober, der Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf konnte dieses Jahr bei seinem BayreuthDebüt überzeugen. Die diesjährigen Festspiele enden am Mittwoch. dpa

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