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Yoko Ono in Berlin als Friedensaktivistin ausgezeichnet

Yoko Ono ist am Donnerstag in Berlin mit dem Theodor-Wanner-Preis des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) ausgezeichnet worden. Ihr Lebenswerk sei „in radikaler Grundsätzlichkeit sich selbst und anderen gegenüber vom Handeln für Frieden und Dialog bestimmt“, hieß es in der Begründung. Die Laudatio hielt Außenminister Guido Westerwelle. „Der Preis ist für mich ein Signal, dass verstanden wird, was ich mache“, sagte die 80-jährige Ono in ihrer Dankesrede. „Nun ist es Zeit zu handeln und Handeln ist Frieden. Wir müssen Frieden denken, Frieden machen und Frieden verbreiten.“ Das Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro gab die Witwe von John Lennon weiter an den kenianischen Fotografen Boniface Mwangi. Das von ihm gegründete Forum Pawa 254 unterstützt Journalisten, Künstler und Aktivisten, die gegen soziale Ungerechtigkeit kämpfen. Tsp



Zukunft von Dessauer Bauhaus-Chef Philipp Oswalt ungewiss

Der Vertrag des Direktors der Dessauer Bauhaus-Stiftung, Philipp Oswalt, wird womöglich nicht verlängert. „Das Ergebnis ist sehr eindeutig, dass man sich im Stiftungsrat für eine Neuausschreibung ausspricht“, sagte Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh am Freitag in Magdeburg und bestätigte damit einen Zeitungsbericht. Der Architekt Oswalt ist seit 2009 Stiftungsdirektor, Sein Vertrag läuft bis Februar 2014, die Verlängerung ist gewöhnlich eine Formsache. dpa

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