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Kunstfund: vergebliche Versuche

der Kontaktaufnahme zu Gurlitt



Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat mindestens zehn Mal versucht, den Münchner NS-Kunsthändlersohn Cornelius Gurlitt zu erreichen. Nachdem man bereits im Januar 2013 vergeblich versucht hatte, ihm einen Teil seiner Bilder zurückzugeben, habe es ab 15. Mai weitere zehn Kontaktversuche gegeben. Der letzte war laut Oberstaatsanwalt Nemetz ein Brief vom 23. Oktober. Mitarbeiter der Behörde hätten auch bei Gurlitt zu Hause nachgesehen, ob bei dem heute 80-Jährigen alles in Ordnung sei. Unterdessen hat die Taskforce, die die Herkunft der übrigen Bilder ermittelt, weitere 101 Bilder auf www.lostart.de eingestellt. Dort sind jetzt 219 Werke zu sehen. Laut Leiterin Berggreen-Merkel liegen zahlreiche Anfragen möglicher Besitzer vor. dpa/Tsp

Andrew Lloyd-Webber macht Profumo-Affäre zum Musical

Der britische Musical-Komponist Andrew Lloyd-Webber bringt die ProfumoAffäre in London auf die Bühne. „Stephen Ward“ heißt das Musical, das am 3. Dezember im Aldwych Theatre Premiere hat. Benannt ist es nach jenem Mann, der in den 60er Jahren eine britische Regierungskrise auslöste. Ward hatte dem britischen Kriegsminister John Profumo und dem russischen Militär-Attaché Jewgenij Iwanow ein Callgirl vorgestellt. Die Frau hatte dann mit beiden eine Affäre. dpa

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