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Provenienzforscher kritisiert Vorwürfe im Fall Gurlitt

Der Provenienzforscher Gilbert Lupfer hat undifferenzierte Vorwürfe gegen Kollegen, den Berufsstand und die Museen im Fall Gurlitt kritisiert. Die Kritik gehöre zu den „unerfreulichen Begleitumständen“ des Münchner Kunstfundes, sagte er am Donnerstag bei einer Tagung in Dresden. Vorwürfe zum Umgang mit NS-Raubkunst gegen die öffentlichen Museen in Deutschland seien bis zur Jahrtausendwende legitim gewesen. Die Situation habe sich nun aber entscheidend verändert, was mancherorts noch immer nicht zur Kenntnis genommen werde, erklärte Lupfer, Leiter der Provenienzforschung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Der mit einem Bestand von etwa 1,5 Millionen Kunstwerken zweitgrößte Museumsverbund Deutschlands ist Vorreiter der inzwischen vom Bund geförderten Provenienzforschung. Dort wird seit 2008 mit dem „Daphne“-Projekt Herkunft und Geschichte der Bestände erforscht und inventarisiert. In den Aufbau der digitalen Datenbank investierte Sachsen bisher rund 12,7 Millionen Euro. dpa

Neues Berliner Festival feiert

das Akkordeon

Vom 10. bis 12. Januar 2014 will der russische Akkordeon-Virtuose Aydar Gaynullin die ganze stilistische Bandbreite seines Instruments vorführen: Bei Konzerten im Kammermusiksaal, der Dahlemer Jesus- Christus-Kirche sowie dem Russischen Haus in Mitte reicht die Musikauswahl von Tango und populären Liedern bis zu Klassik und zeitgenössischen Werken. Mit dabei sind auch Musiker der Staatskapelle (Infos: www.pantonale.de). Tsp

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