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Auktionsrekord

für Edward Hopper

Ein Bild des US-Malers Edward Hopper ist in New York zum Rekordpreis von 40,5 Millionen Dollar (29,7 Millionen Euro) versteigert worden. Wie das Auktionshaus Christie’s mitteilte, lag die Verkaufssumme für „East Wind Over Weehawken“ weit höher als die erwarteten 22 bis 28 Millionen Dollar. Die Pennsylvania Academy of Fine Arts hatte das Gemälde versteigern lassen, um Neuanschaffungen zu finanzieren. Der Käufer des Werkes aus dem Jahr 1934 blieb anonym. Die nun erzielte Verkaufssumme stellt bei Hoppers Werken einen neuen Rekord auf. Bislang war das Gemälde „Hotel Window“ Hoppers teuerstes Werk (26,9 Millionen Dollar). Hopper selbst hatte „East Wind Over Weehawken“ als eines seiner bedeutendsten Werke betrachtet. Kritiker loben, dass es die düstere Stimmung während der Wirtschaftskrise in den USA in den 1930er Jahren gut eingefangen hat. Das abgebildete viktorianische Haus im Bundesstaat New Jersey steht immer noch und bietet einen hervorragenden Blick über den Hudson River auf Manhattan. dpa

Pleite für das

Museum Ludwig

Nach nur einem Jahr am Kölner Museum Ludwig verlässt Philipp Kaiser das Haus im Februar 2014 schon wieder. Als Grund nannte der junge Direktor, Nachfolger von Kaspar König, seine familiäre Situation: Frau und Kinder, so der 41-Jährige, seien im Rheinland nicht heimisch geworden und bereits zurück in die USA gezogen. Kaiser, gebürtiger Schweizer und bis zum Antritt seines Chefpostens als Kurator am Museum of Contemporary Art in Los Angeles tätig, zieht daraus die Konsequenzen und kehrt ebenfalls zurück, nachdem er jüngst für seine Neupräsentation der ständigen Sammlung des Museums viel Lob erhalten hatte. Tsp

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