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Wagner-Urenkelin

Iris Wagner gestorben

Iris Wagner, Urenkelin des Komponisten Richard Wagner, ist 71-jährig nach schwerer Krankheit in Berlin gestorben. Die Tochter von Wieland Wagner, der bis zu seinem Tod 1966 mit seinem Bruder Wolfgang die Bayreuther Festspiele leitete, vertrat im Stiftungsrat der Festspiele den Wieland-Stamm. Ihre Kindheit verbrachte sie mit den Geschwistern Wolf Siegfried, Nike und Daphne im Haus Wahnfried, dem heutigen Richard-Wagner-Museum. 2012 kritisierte die sonst eher zurückhaltende Germanistin öffentlich die Pläne zum Umbau des Hauses und das Vorhaben, im Garten bei Wagners Grab ein Café zu errichten. Mit dem Bayreuther Wagner-Kult war sie öfter scharf ins Gericht gegangen. 2012 brachte sie ein Buch über ihre Tante Friedelind mit heraus, die sich anders als etliche Wagners klar von der NS-Diktatur distanziert hatte. dpa

Hitchcock-Dokumentation über Holocaust erstmals veröffentlicht

Eine noch nie öffentlich gezeigte Dokumentation von Alfred Hitchcock über den Holocaust soll zugänglich gemacht werden. Die Bearbeitung des Materials sei Ende 2014 oder 2015 fertig, dann könne der Film im britischen Fernsehen oder auf Festivals gezeigt werden, sagte eine Sprecherin des Imperial War Museums in London. Dem „Independent“ zufolge war der Regisseur 1945 von einem Freund gebeten worden, bei einer Dokumentation über deutsche Kriegsverbrechen zu helfen. Weil sich die Taktik der Alliierten änderte, wurde sie nie gezeigt. dpa

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