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Tugan Sokhiev wird Musikchef

des Moskauer Bolschoitheaters



Seit 2008 leitet er das Orchestre National du Capitole de Toulouse, seit Herbst 2012 ist er Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters. Jetzt übernimmt Tugan Sokhiev auch noch die musikalische Leitung am Moskauer Bolschoitheater. Und zwar mit sofortiger Wirkung. Sokhiev wurde 1977 in Nordossetien geboren und studierte am Konservatorium in St. Petersburg. Er wird Nachfolger des erst 2010 berufenen Wassili Sinaiski. Nach Kritik an dessen musikalischer Qualität hatte Bolschoi-Generaldirektor Wladimir Urin Sinaiski im Dezember entlassen. Sokhiev erklärte: „Ich freue mich auf die Herausforderung.“ Tsp

Ernst-Lubitsch-Preis für Schauspieler Henry Hübchen

Der Schauspieler Henry Hübchen wird am 27. Januar im Kino Babylon Mitte in Berlin mit dem Ernst-Lubitsch-Preis für die beste komödiantische Leistung im deutschen Film ausgezeichnet. Hübchen brillierte im vergangenen Jahr in der Familienkomödie „Da geht noch was“ von Regisseur Holger Haase als knurriger Vater und Ehemann. Die Laudatio hält der Regisseur Leander Haußmann, selbst Lubitsch-Preisträger von 2010. Verliehen wird die Auszeichnung vom Club der Filmjournalisten Berlin e. V., Stifter ist das Kino Babylon. Tsp

„We like it hot“: wieder

Kulinarisches Kino auf der Berlinale

Das Motto des diesjährigen Kulinarischen Kinos (9.–14. Februar) auf der Berlinale lautet: „We like it hot … und lassen nichts anbrennen.“ Gezeigt werden 15 Filme, die meisten davon im Martin-GropiusBau, im Anschluss servieren Sterneköche wie Daniel Achilles, Tim Raue oder die Roca-Brüder im Restaurant „Gropius Mirror“ jeweils ein vom Film inspiriertes Menü. Zur Eröffnung läuft der koreanische Spielfilm „Final Recipe“, darin spielt Michelle Yeoh („Tiger & Dragon“) die Organisatorin eines Kochwettbewerbs, die in ein Familiendrama verwickelt wird. „Der Gebrauch des Feuers und die Fähigkeit zu kochen unterscheidet uns von allen anderen Lebewesen. Doch das Feuer bedroht auch die Nachwelt, denn die Erwärmung des Globus hat ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Tun wir etwas und lassen nichts anbrennen”, so Festivaldirektor Dieter Kosslick. Der Vorverkauf läuft ab 3. Februar, 10 Uhr, an den zentralen Vorverkaufsstellen in den Arkaden am Potsdamer Platz, im Kino International und im Haus der Berliner Festspiele sowie online unter www.berlinale.de und an allen an das Eventim-Netz angeschlossenen Theaterkassen. Tsp

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