NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Schriftsteller Horst Mönnich

im Alter von 95 Jahren gestorben



Mit seinen Romanen über Volkswagen, BMW und Thyssen dokumentierte er deutsche Zeitgeschichte. Am Freitag ist der Schriftsteller und Hörfunkautor Horst Mönnich mit 95 Jahren am Chiemsee gestorben. Mönnich war in den 50er und 60er Jahren mit Reisereportagen und Berichten über deutsche Industriefirmen bekannt geworden. Der Schriftsteller Sten Nadolny hatte ihm seinen Roman „Weitlings Sommerfrische“ gewidmet. Nach einem Studium der Germanistik und Zeitungswissenschaft hatte der in Senftenberg in der Lausitz geborene Autor als Lyriker begonnen. Hans Werner Richter, Begründer der Gruppe 47, wurde für ihn zur Leitfigur. dpa

Ende einer Ära: René Strien und

Tom Erben verlassen Aufbau Verlag

Tom Erben und René Strien, beide langjährige Geschäftsführer des Berliner Aufbau Verlags, verlassen das Haus. Man trenne sich, heißt die Sprachregelung, einvernehmlich wegen „unterschiedlicher Auffassungen über die künftige strategische Ausrichtung des Hauses“. Matthias Koch, der Aufbau 2008 aus der Insolvenz heraus übernommen hatte, sah offenbar keine Chance mehr, mit den beiden Bilanzen und literarische Reputation auf Dauer zu sichern. Der Verlag hatte mit dem Zukauf der Anderen Bibliothek und den Beteiligungen an Blumenbar und Metrolit in jüngster Vergangenheit einen aufwendigen Neustart versucht. Tsp

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