Kultur : Nachrichten

— Mozart: Konzerte für zwei u. drei Klaviere, Brautigam & Lubimov (BIS)

Hier wird Klavier tatsächlich einmal gespielt: Auf wunderschön timbrierten, exzellent aufgenommenen Hammerflügeln machen sich Ronald Brautigam und Alexej Lubimov einen Riesenspaß mit Mozart.

— Orphée: Cyril Auvity

(Zigzag)

Der junge französische Tenor hat sich vorgenommen, die Tradition der Haute-Contres wiederzubeleben. Auf seiner ersten Solo-CD mit Barockkantaten zeigt er, wie schön und gefühlvoll Männer klingen können, wenn sie nur hoch genug singen.

— Noel baroque en Pys D’Oc: Bruno Bonhoure (Alpha)

Endlich beten Hirten und

Könige mal gemeinsam das Christkind an: Die barocken Noels aus Südfrankreich sind Mixturen aus Volksliedern und höfischen Arien

mit dem herben Aroma der okzitanischen Sprache.

— Beethoven: Klaviersonaten Opus 2, Maurizio Pollini (Deutsche Grammophon)

Ach Maurizio, was ist nur aus dir geworden? Und wie konntest du zulassen, dass diese klinisch toten, dumpfen Beethoven-Aufnahmen überhaupt erscheinen durften?

— Byrdland: Lawrence Zazzo (Landor)

William Byrds Lautenlieder sind Musik für einsame Herzen. Der Countertenor Lawrence Zazzo singt sie nicht nur schön traurig, sondern hat sie auch noch stimmungsvoll für Saxofonquartett arrangieren lassen. Blue moods auf Elisabethanisch.

— Rossini: La Pietra del Paragone, Spinosi (Naive)

Mit atemberaubenden perspektivischen Tricks und

saukomischen Einfällen, Jean-Christophe Spinosi im Graben und einem brillanten Ensemble gelang letztes Jahr am Pariser Chatelet die wohl beste Rossini-Produktion aller Zeiten.

— Beethoven/Hummel: Klaviertrios, Staier, Sepec, Queyras (Harmonia Mundi)

Zündend, hellwach und voller Spielfreude – wenn Andreas Staier, Daniel Sepec und Jean- Guihen Queyras beim „Geistertrio“ aufeinandertreffen, kommt der hinreißendste Beethoven seit den frühen Tagen des Beaux Arts Trio heraus.

— Jacqueline Du Pré: The complete EMI Recordings

Wenn Jacqueline Du Pré Cello spielte, wurde Musik zu einer Sache, die von Herzen kam und zu Herzen ging. Und das berührt heute noch genauso wie vor vierzig Jahren.

— Vivaldi: Doppelkonzerte, Akademie für Alte Musik (Harmonia Mundi)

Bei Bach sind sie eh die Besten. Doch mit ihrer ersten Vivaldi-CD beweist die Berliner Akademie für Alte Musik, dass sie auch für die Musik des Venezianers die richtige Mischung aus Temperament, Virtuosität und Eleganz hat.

— Der Weihnachts-Liederbär (Bärenreiter)

Fröhöliche Weihnacht überall – und wie ging’s noch weiter? Wer sich unterm Christbaum nicht blamieren will, macht sich vorher mit dem Weihnachts-Liederbär schlau. Und wer die Klassiker nicht mehr hören kann, findet unter den 300 Liedern Alternativen.

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