Kultur : NACHRICHTEN

Opernstiftung Berlin:

Rekordbesucherzahlen

Insgesamt 795 642 Besucher haben die Aufführungen der Berliner Opernhäuser und des Staatsballetts im Jahr 2008 gesehen – ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zu den Vorjahren. Demnach hat die Staatsoper eine Auslastung von 87,1 Prozent. Die beiden anderen beiden Opernhäuser konnten ihre Auslastung in etwa halten (Komische Oper 65,4 Prozent, Deutsche Oper 68,6 Prozent). An der Behrenstraße stellten sich insbesondere „Kiss me Kate“, „La Traviata“, „La Bohème“ und „Robin Hood“ als Publikumserfolge heraus. Darüber wurde das Einnahmeziel 2008 leicht übertroffen. An der Bismarckstraße sorgten der „Ring“, „Porgy and Bess“ sowie die Neuproduktionen „Jeanne d’Arc“, „Turandot“ und „Tannhäuser“ für gute bis sehr gute Zahlen. Die Deutsche Oper verzeichnet mit 8,5 Millionen Euro außerdem die höchsten Kartenerlöse in ihrer Geschichte. Das Staatsballett erzielte eine Auslastung bei den Vorstellungen in den Opernhäusern von 68,4 Prozent (in der Staatsoper von 87,4 Prozent). Das geplante Einnahmeziel wurde nur leicht unterschritten. Herausragende Erfolge waren „With/out Tutu“, „Caravaggio“, der Weihnachtsklassiker „Der Nussknacker“ sowie die Serie „Malakhov & Friends“. Tsp

Kehlmanns „Ruhm“ an der

Spitze der Bestsellerlisten

Daniel Kehlmann rangiert mit seinem neuen Buch an der Spitze der Bestsellerlisten. Eine Woche nach dem Erscheinen von „Ruhm – ein Roman in neun Geschichten“ ist das Buch in „Focus“ und im „Spiegel“ der Toptitel. Bereits 160 000 Exemplare hat der Rowohlt-Verlag in Reinbek bei Hamburg ausgeliefert. Weil damit schon fast die Startauflage von 200 000 Exemplaren erreicht ist, hat der Verlag 100 000 Bücher nachdrucken lassen. Kehlmanns Bestseller „Die Vermessung der Welt“, ebenfalls bei Rowohlt erschienen, verkaufte sich 1,4 Millionen Mal. dpa

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