Kultur : NACHRICHTEN

US-Jazzkomponist George Russell gestorben

Der Jazzmusiker und Komponist George Russell ist am Montag in Boston mit 86 Jahren gestorben. Russell, der zuletzt an Alzheimer litt, arbeitete mit Stars wie Miles Davis, John Coltrane und Charlie Parker zusammen. Russell wurde 1923 in Cincinnati geboren und sammelte schon in jungen Jahren Erfahrungen als Schlagzeuger. Bekannt wurde er 1947 mit dem Stück „Cubano be, Cubano bop“, das er für das Orchester von Dizzy Gillespie komponierte. Es wurde in der Carnegie Hall aufgeführt und verknüpfte erstmals afro-kubanische Rhythmen mit Jazz. 1953 erschien Russells bedeutendes musiktheoretisches Werk „Lydian Chromatic Concept of Tonal Organisation“. Musikalisch feierte er Mitte der 50er Jahre mit seinem Album „The Jazz Workshop“ Erfolge. Später hatte der mehrfache Grammy-Gewinner auch sein eigenes Orchester, das International Living Time Orchestra. AFP

Maler Rudolf Schoofs mit 77 Jahren gestorben

Der Maler und Zeichner Rudolf Schoofs ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Schoofs, der aus Goch am Niederrhein stammt, hatte ausgehend von der gestisch-abstrakten Kunst des Informel zu einer eigenen Bildsprache gefunden, die den Themen Landschaft und Figur im Raum verbunden blieb. 1977 nahm der frühere Assistent des Bauhaus-Meisters Georg Muche an der Documenta teil. Als Professor lehrte er später selbst an der Karlsruher Kunstakademie und in Stuttgart, wo er jetzt verstarb. Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die er erhielt, gehört der von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben