Kultur : NACHRICHTEN

Günter Grass trommelt für die SPD und erinnert an Herbert Wehner

Der 81-jährige Literaturnobelpreisträger Günter Grass rührt für die SPD wieder die Wahlkampftrommel. „Das läuft mir noch zu lasch und ohne Feuer ab“, sagte er zum Auftakt seiner „politischen Lesereise“ in Berlin: „Euch fehlt ein Herbert Wehner im Hintergrund. Ich kann ihn nicht ersetzen, aber ich werde es versuchen.“ Grass will auch im Wahlkreis von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) auf Wahlkampf gehen. „Ich bin auch ein Ulla-Schmidt-Fan. Sie macht mit die härteste Arbeit gegen eine starke und zum Teil korrupte Lobby.“ Nach Berlin stehen noch fünf ostdeutsche Städte auf dem Programm seiner Wahlkampfreise – Neuenhagen, Eberswalde, Stralsund, Halle und Dresden. Grass räumte ein, die SPD sei leider „in einer beängstigend schwachenSituation“. Zu Lafontaine erklärte er: „Der Mann ist für mich erledigt. Er hat den Parteivorsitz hingeschmissen wie ein dreckiges Handtuch.“ Zwar habe Lafontaine ein unbestrittenes politisches Talent, jedoch sei mit ihm ein „demagogisches Element in die Linke hineingekommen“.   AP/dpa 

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