Kultur : NACHRICHTEN

Leipziger Buchmesse mit Programm zu „20 Jahre friedliche Revolution“

Mit einem weit über das Literarische hinausgehenden Programm widmet sich die Leipziger Buchmesse (12. bis 15. März) in diesem Jahr dem 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR. „Wir bieten dazu mehr als 85 Veranstaltungen an, sowohl auf dem Messegelände als auch an geschichtsträchtigen Orten in der Stadt“, sagte Buchmesse-Direktor Oliver Zille. „Es gibt Lesungen, Vorträge und Diskussionen, unter anderem in der Nikolaikirche, in der ehemaligen Leipziger Stasi-Zentrale „Runde Ecke“ und im Lokal „Ständige Vertretung“. Die maßgeblichen Akteure der Wende-Zeit seien dabei. dpa

Meryl Streep fordert

„weniger schlechte Filme“

Oscar-Preisträgerin Meryl Streep hat angesichts der Finanzkrise die Hollywood-Studios attackiert. „Ich fordere weniger schlechte Filme auf unseren Leinwänden“, sagte die 59-jährige Schauspielerin dem „Spiegel“. „Wir haben im Filmgeschäft Fett angesetzt und weit über unsere Verhältnisse gelebt“, betonte sie. „Vielleicht schreckt Hollywood in Zukunft vor teuren Extravaganzen zurück.“ Für ihre Darstellung einer Nonne in dem Film „Glaubensfrage“, der am 5. Februar in die deutschen Kinos kommt, ist Streep für einen Oscar nominiert. ddp

Berichtigung: Ganz Hamburg

wird im März zum Konzertsaal

„Das größte Konzert der Welt“ soll in Hamburg am 2. März stattfinden (nicht wie fälschlich gemeldet am 2. Februar): Dann wollen die Hamburger Philharmoniker an 50 Orten in der Stadt verteilt Brahms’ 2. Sinfonie spielen. Chefdirigentin Simon Young wird die Aufführung vom Turm des Michels aus leiten. Tsp

Operndebatte im Radialsystem

Am 16. Februar findet im „Radialsystem“ am Ostbahnhof eine Debatte zur Situation der Berliner Opern statt. Unter dem Motto „Aufbruch oder Ärgernis“ diskutieren unter anderem Gerard Mortier, Jürgen Flimm, Klaus Pierwoss, Klaus Zehelein, Alice Ströver und Wolfgang Thierse. Der Eintritt ist frei. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben