Kultur : Nachrichten

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— Maximo Park:

A certain Trigger (Warp)

Mitreißend und dabei noch verdammt schlau: Das

Debüt der fünf Jungs aus Newcastle war das stärkste Neo-Brit-Pop-Album der

Saison.

— M.I.A.: Arular

(XL Recordings)

Das erste Album von Maya Arulpragasam ist ein famoses und explosives Culture-Clash- Groove-Monster. Von der Ex-Kunststudentin wird man hoffentlich noch viel hören.

— Laura Veirs:

Year of the Meteors

(Nonsuch)

Wie ein Gleitflug durch funkelnd-ferne Galaxien.

Ein Singer-Songwriter-Album, das Suzanne Vega-Fans gefallen könnte.

— Gorillaz: Demon Days (Parlophone)

Die Comic-Band von Blur-Frontmann Damon

Albarn hat ihr tolles Debüt noch übertroffen. „Feel Good Inc.“ und „Dare“ sind todsichere Dancefloorfiller.

— Rammstein: Rosenrot (Universal)

Die Band um den peinlichen „R“-Roller Till Lindemann hört einfach nicht auf mit ihrem stumpfsinnigem Hau-druff-Rock und den

debilen Pennäler-Reimen.

— Tocotronic:

The Best of (L’Age d’Or)

Schönes Doppelalbum mit allen Hits der Hamburger Band. Dazu gibt es eine umfangreichen Raritäten-Sammlung sowie ein liebevoll gestaltetes Booklet. Besonders hübsch: das Jugendbewegungsdiadramm.

— ...And you will know

us by the Trail of Dead: Worlds apart (Interscope)

Dieses Bombast-Album mit Doppelschlagzeug, Gitarrenkaskaden und Pathos-Refrains ist ein perfekter Verzweiflungsverstäuber. Und live waren die Texaner dieses Jahr ohnehin die Größten.

— Cocorosie: Noahs Ark (Touchandgo)

Die Schwestern Bianca und Sierra Casady geben mit

Harfen, Kinderspielzeug und Katzengesang eine Einführung ins Freak-Folk-Fach. Betörend verstörend.

— Help: A Day in the Life (Independiente)

Eine tolle Benefiz-Kompilation mit 20 exklusiven Songs von den derzeit besten britischen Bands (unter anderem: Bloc Party, Coldplay, Maximo Park, Hard-Fi). Der Erlös geht an die Stiftung War Child.

— New Order:

A Collection (Warner)

Dieser Hit-Querschnitt zeigt den netten Bastelcharme, den Videos in den Achtzigern oft hatten. Geradezu brilliant dagegen die Neunziger-Produktionen – vor allem das Bären-Roadmovie zu „60 M. P. H.“.

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