Kultur : Nachrichten

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— The Robocop Kraus: They think they are The Robocop Kraus

(L’Age D’Or)

Das Quintett aus Nürnberg erzählt von „small Houses, odd cars“ und weiß: „After laughter comes tears“.

Wunderbar hochtrabende Powerpop-Hymnen, kühl und vertrackt. Einfach genial.

— Madsen (Universal)

Heavy-Metal-Riffs, Schrammel- Gitarren und ein Sänger, der sich immer wieder im Schrei verliert. So kraftvoll, traurig und zornig ist selten eine deutsche Band in ihre Karriere gestartet. Das Wendland rockt.

— Death Cab for Cutie: Plans (Warner)

Es dauert oft sehr lange, bis eine Rockband an den Punkt gelangt, wo ihr Melodien wie Kieselsteine aus den Taschen kullern. Viele schaffen das nie. Die vier Musiker um Sänger Benjamin Gibbard leben jenseits des Lärms in einer Welt voller Grazie.

— Daft Punk: Human

After All (Virgin)

Als Verknappungsartisten ist das Duo Bangalter/de Homem-Christo unübertroffen. Während Madonna die Disko zum verspiegelt-glitzernden ABBA-Tempel macht, ballern die beiden Franzosen mit großkalibrigen Beatkanonen.

— Kaiser Chiefs:

Employment (Universal)

Was ist diese Band gelobt worden! Aber dann: überkandidelter Behauptungspop. Als-ob-Rock mit nervigen

Synthie-Melodien.

— Kate Bush: Aerial (EMI)

Ein Schmerz bei dem Gedanken an „Running Up That Hill“ und „Hounds Of Love“. Das war 1985. Wie auf Cold Turkey gewesen seither. Aber die exzentrische Pop- Fee kann es noch. Und erzählt vom Drama der (Er-) Schöpfung.

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