Kultur : Nachrichten

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— Arnon Grünberg: Der Vogel ist krank. Roman. Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten. Diogenes Verlag, Zürich 2005. 496 Seiten, 22,50 €.

Kafka plus Murakami plus Woody Allen. Nein, keine Vergleiche, Grünberg ist was ganz Spezielles. Genre: Tragikomische Liebesgeschichte.

— Mark Haddon: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Bowe. Aus dem Englischen von Sabine Hübner. Goldmann Verlag, München 2005. 288 Seiten, 8,95 €.

Okay, es gibt wirklich genug Bücher mit autistischen Jugendlichen als Hauptfigur. Aber was soll ich machen, wenn dieses so berührend und so perfekt geschrieben ist? Genre: Entwicklungsroman.

— Richard Ford: Unabhängigkeitstag. Roman. Aus dem Englischen von Fredeke Armin. Gruner + Jahr/ Brigitte Edition Bd.6, Hamburg 2005. 588 Seiten, 10 €.

Erst zehn Jahre alt, aber wirklich schon klassisch. Vater (geschieden) mit halbwüchsigem Sohn (schwierig) auf Amerikareise. Ichsuche, Ichfindung, etc.

— Britta Jürgs: Schwarze Katzen, bunte Katzen. Künstlerinnen und Schriftstellerinnen und ihre Katzen. Aviva, Berlin 2005. 127 Seiten, 18 €.

Endlich mal ein, möglicherweise unfreiwillig, komisches Tierbildbuch. „Gärtnerinnen und ihre Maulwürfe“ wäre natürlich noch einen Zacken besser.

— Klaudia Brunst: Je später der Abend. Über Talkshows, Stars und uns. Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2005. 190 Seiten, 7 €.

Für kluge Fernsehzuschauer, damit sie noch besser durchblicken. Das beste Fernsehbuch, das ich kenne. Sehr unterhaltsam

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