Kultur : Nachrichten

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Was kostet eigentlich ein Oscar? Marc Rothemund weiß das jetzt. Der Regisseur von „Sophie Scholl – die letzten Tage“ ist für den besten ausländischen Film nominiert und erhielt gestern Post von der Academie of Motion Picture Arts und Sciences. In dem Brief ließ die Academy wissen, dass Rothemund die Trophäe auf keinen Fall verkaufen dürfe. Und wenn er sie doch verkaufen wolle, dann habe die Academy ein Vorkaufsrecht – für einen Dollar. Er selber wird schon in der nächsten Woche in die USA reisen, erzählte er gestern beim Empfang des Film-Fernseh-Fonds (FFF) Bayern in der bayrischen Landesvertretung. Dann startet „Sophie Scholl“ nämlich in den USA in den Kinos – zunächst mit „zwei, drei Kopien in New York und zwei, drei Kopien in Los Angeles“, sagte Rothemund, der übrigens als Bundeswehrflüchtling kurz vor der Wende nach Berlin kam. Er wohnt immer noch hier – in Wilmersdorf. Bei dem Bayern-Brunch anlässlich der Berlinale traf Rothemund zum Beispiel auf Nina Hoss und Christoph Walz , Michael Verhoeven , Vadim Glowna und den bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber . Rothemund kam, um noch einmal für die Unterstützung des FFF für „Sophie Scholl“ zu danken. oew

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