Kultur : Nachrichten

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— Der Dritte

Regie: Egon Günther

(Icestorm)

Vielleicht der beste DEFA-Film, nein, ganz bestimmt. Eine Frau (Jutta Hoffmann) liebt eins, zwei, drei Männer, aber wie! Subjektiver war keine (DEFA-)Kamera, kein Schnitt. Von 1972 und

immer noch Avantgarde.

— No Man’s Land

Regie: Danis Tanovic

(Highlight)

Eine Entdeckung, trotz 40 Filmpreisen. Bosnienkrieg 1993, ein Serbe, ein Bosnier im Schützengraben, in der Mitte ein Verwun-

deter auf einer Sprengmine.

Der (aber-)witzigste Film über den allzu modernen Krieg.

— Karl Jaspers’ „Kleine Schule des philosophischen Denkens“

(Jokers Edition)

Dreizehn philosophische

Vorträge, gehalten vor über

30 Jahren. 378 Minuten! Zwei Kameraeinstellungen – frontal und schräg von links.

Rhetorisch: huuh!

— Die DEFAFilmedition:

Erwin Geschonneck

(Icestorm)

Der neben Manfred Krug wichtigste DEFA-Schauspieler wird am 3. Weihnachtsfeiertag 100! Für alle, die „Das kalte Herz“ oder „Karbid und Sauerampfer“ schon lange nicht mehr gesehen haben. Oder gar – noch nie?

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