Nachruf : Westcoast-Rapper Nate Dogg gestorben

Er war eine prägende Figur des US-HipHop. Am Dienstag ist Nate Dogg im Alter von 41 Jahren gestorben.

Bekannt geworden ist Nate Dogg, der eigentlich Nathaniel D. Hale hieß, vor allem als Gastsänger bei Stars wie Snoop Dogg, Dr. Dre, 2 Pac, Warren G oder Eminem. Er veredelte ihre Hits mit seinem souligen Timbre. Der Song "Regulate", bei dem er Warren G begleitete, war 1994 ein Riesenhit. Erst vier Jahre später brachte er sein eigenes Debüt-Album "Funk Classics Vol. 1-2" heraus, das aber nicht die Beachtung fand, die es verdient gehabt hätte. Erst mit "Music & Me" gelang ihm 2001 ein Achtungserfolg als Solo-Künstler.

Nate Dogg wuchs in Clarksdale, Mississippi, als Sohn eines Predigers auf und begann im Kirchenchor zu singen. Anfang der Neunziger gründete er in Long Beach zusammen mit seinem Cousin Snoop Dogg und Warren G die Formation 213. Sie treten auf Partys und in Clubs auf. Seinen ersten Gastauftritt hatte Nate Dogg 1992 auf Dr. Dres legendärem "The Chronic"-Album.

Schlagzeilen machte der Rapper, der drei Jahre bei den U.S. Marines gedient hatte, auch immer wieder mit Verhaftungen und Verurteilungen. 2007 und 2008 erlitt er Schlaganfälle. Jetzt ist er in Long Beach gestorben- wahrscheinlich an den Folgen eines weiteren Schlaganfalls. nal

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