NATURKUNDEMUSEUMNeue Dinosaurierausstellung : Kleines Hirn, große Knochen

Charlotte Jooss

Rippen am Hals, Lungen im Schwanz und das Beste: Zähne, die immer wieder nachwachsen. So ein seltsames Tier hat vor 150 Millionen Jahren auf der Erde gelebt. Es war eines der größten Tiere, die es jemals gegeben hat, und sein Gehirn war so klein wie eine Kinderfaust. Wahrscheinlich hast du schon von ihnen gehört: Dinosaurier nannte man diese Tiere. Auf Deutsch heißt das „schreckliche Echsen“ und die sehen wirklich rurchterregend aus.

In der neuen Dinosaurierausstellung im Naturkundemuseum kannst du dir ein besonderes Prachtexemplar anschauen: den 13 Meter hohen Brachiosaurus brancai. Das ist das allergrößte höchste aufgebaute Dinosaurierskelett auf der ganzen Welt. Zusammen mit ihm sind noch andere große Saurier und viele andere versteinerte Tiere und Pflanzen ausgestellt. Die haben alle zur gleichen Zeit in Afrika gelebt, bei dem kleinen Berg Tendaguru.

Damit sich die Kinder vorstellen können, wie die Dinosaurier damals gelebt haben, haben die Wissenschaftler Juraskope gebaut. Das sind digitale Fernrohre durch die man durchgucken kann. In ihnen wird der Saurier Stück für Stück ins Leben zurückversetzt: Zuerst sieht man die Knochen, dann bekommt er Muskulatur. Dann erkennt man, wo und mit wem er gelebt hat. Weil man vieles nicht genau weiß, haben die Wissenschaftler lange überlegt, ob der Saurier Schuppen oder Federn hatte. Charlotte Jooss

Museum für Naturkunde, Wiedereröffnung des Sauriersaals: Fr 13.7., 12 Uhr, Mo 16.7., 9.30-20 Uhr, sonst Di-So 9.30-20 Uhr, Sa/So Eintritt frei, Kinder 2 €, Erw. 3,50 €. Infos: www.museum.hu-

berlin.de. Charlotte Jooss ist 10 Jahre alt und wohnt in Schöneberg.

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