• Neue Rechtschreibung: Der Weg zur Reform: Von der Absichtserklärung bis zur Zustimmung des Verfassungsgerichts

Kultur : Neue Rechtschreibung: Der Weg zur Reform: Von der Absichtserklärung bis zur Zustimmung des Verfassungsgerichts

Die Rechtschreibreform in Deutschland ist durch zahlreiche Entscheidungen auf den Weg gebracht worden. Im November 1994 fand eine internationale Konferenz von neun Ländern über die deutsche Orthografie in Wien statt. Am 1. Dezember 1995 stimmten die deutschen Kultusminister der Rechtschreibreform zu, die Ministerpräsidentenkonferenz folgte am 14. Dezember. Das Bundeskabinett hat im April 1996 die Beschlüsse der Kultusminister- und der Ministerpräsidentenkonferenz zur Kenntnis genommen. Am 1. Juli 1996 unterzeichneten folgende Länder eine Absichtserklärung zur Einführung der Reform: Belgien, Deutschland, Italien, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz. Seit 1996 haben viele Länder in Deutschland die neuen Regeln an den Schulen schrittweise eingeführt. Vom ersten August 1998 an gelten die neuen Regeln generell. Aber bis zum Jahr 2005 herrscht eine Übergangszeit: Schülern, die noch nach den alten Regeln schreiben, wird zwar die bisherige Schreibweise angestrichen, aber dies geht nicht negativ in die Benotung ein. Am 14. Juli 1998 hat das Bundesverfassungsgericht die neue Rechtschreibung für verfassungsgemäß erklärt. U.S.

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